Dandysme

Historisches, Kulturelles und Literarisches zum Dandy

Dieter Meier

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In der FAZ erfahren wir vom Dandysmus Dieter Meiers, Bandmitglied von Yello. Er ist Dandy vor allem aufgrund seines Universaldilettantismus: »Bankierssohn und Dandy, Performance- und Lebenskünstler, Filmemacher und Schriftsteller, semiprofessioneller Poker-, Roulette- und Golfspieler« und Autor. Eigentlich dürfte Dandy in dieser Aufzählung nicht geführt werden, begründet doch dies alles erst den Dandy-Dilettanten. Meier ist »natürlich« eitel und wichtigtuerisch – natürlich nicht im Sinne von Natur, versteht sich. Meier schreibt sogar über den Dandy, über den Dandy-Meier, das heißt, über sich selbst als Dandy. Es heißt, der Dandy »ist kein Opfer, sondern ein stolzes Subjekt, das sich der Verwertbarkeit seiner Person durch die utilitaristische Gesellschaft, die heute nicht weiß, wohin sie morgen am Nasenring des Kapitals hingezogen wird, radikal entzieht und die Ekstase der Exzentrik so existenziell braucht wie den Sauerstoff in der Luft.« Besser könnten auch wir es nicht ausdrücken und freuen uns auf die Lektüre seiner Essays.

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