Laut Marion Trutter war der finnische Komponist Jean Sibelius (1865-1957) ein Dandy. »Wenn er nicht komponierte, genoss er das gute Leben.« Die Flaniermeile Helsinkis war für ihn »das zweite Zuhause« und er verbrachte ganze Tage und Nächte im Hotel Kämp, wo er mit Freunden philosophierte und sich inspirierte, mal ganz profan mit Alkohol mal mit Chinin. Ging er aus, trug er »immer den weißen Anzug, den Hut und den Gehstock«, selbst zum Fischen.
Jean Sibelius (1865-1957)
September 17, 2007 | Keine Kommentare