Dandysme

Historisches, Kulturelles und Literarisches zum Dandy

Lapo Elkann: Dandy of the Year

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Er wird der Pete Doherty Italiens genannt: Lapo Elkann, Lieblingsenkel des Fiatpatriarchen Giovanni Agnelli, der sich – ganz Dandy – von der Familientradition befreit und sein eigenes Modelabel gegründet hat, das etwas zu offensichtlich unter dem Namen »Italia Independent« firmiert. Elkann wird das Dandy-Label nicht von außen heran getragen, er spricht, auf die Ähnlichkeit zu seinem Großvater angesprochen, von einer Dandy-DNA, die sich in seinem Fall in »dekadentem Machogehabe« ausdrückt. Wie Pete Doherty machte auch Elkann durchÜberdosen von Kokain und Heroin von sich reden.[1]
Zumindest rein optisch macht Lapo Elkann als Dandy eine weitaus bessere Figur als Pete Doherty.

Der Stern betitelte Elkann kürzlich als »die vielleicht bedeutendste Stil-Ikone seines Landes«, die US-Chefredakteurin der Vogue bezeichnet ihn ar als »elegantesten Mann des Planeten«. Und nun wurde Lapo Elkann auch offiziell zum Dandy of the Year ernannt. Elkanns Dandysmus äußert sich nicht nur in seinem eigenwilligen lässigen Modestil – »er trägt die Jacke wie ein Dandy«, will heißen »saloppe Eleganz, den Hang zur Exzentrik und die Vorliebe für das Schöne«. Nein, sein Dandysmus spiegelt sich zudem in seiner Arbeit, »seiner Mission wider die Angepasstheit«. Elkanns Label verzichtet auf ein Logo und greift auf bislang in der Modebranche eher unübliche Materialien zurück.

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