Dandysme

Historisches, Kulturelles und Literarisches zum Dandy

The Dandy (hat)

Der Dandy Hut

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Diese Hüte passen nur für ausgemachte Stutzer. Dieß sind gar sonderbare Leute, die schwer zu schildern sind. Alle 14 Tage wechseln sie Farbe, Schnitt der Kleidung, Gang, Gruß, Stichworte u.s.w. Es sind Menschen, welche sich wie Drahtpuppen immer nach einem gewissen Tacte bewegen, eine gewisse eigne Sprache und Grußweise annehmen, wie Frauenzimmer ihre Toilette machen, jede Falte an Hosen und Halstuch mathematisch berechnen, wie Hyacinth, sich selbst über Alles, ihre Kelidung, wie sich selbst lieben, in den Theatern, Assembleen, beim Mittagessen, sich mit den eitelsten Coquetten verbinden, und mit ihnen unbescheiden über Alle lachen, sprechen und urtheilen; ohne Freunde, Freude, Liebe und Mitleiden, voll Affectation, Prätention und Grimasse, eitel, geckenhaft, geschwätzig, naschhaft, tändelnd, spielend; – voilà  das Bild eines – Dandy.

Aus: Rudolph Schmidt: Vollständiger Toiletten-Almanach für Herren und Damen. Leipzig, 1829.

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