Dandysme

Historisches, Kulturelles und Literarisches zum Dandy

Charles de Saint-Evremond (1614-1703)

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Saint-Evremond hatte sich für die Laufbahn eines honnête homme entschieden, ein Ideal, das zu seinen Tagen anfing, die aristokratischen Salons zu erobern. Man verstand darunter eine kleine Elite von »personnes de bon sens«, die das Leben genießen wollten. Honnête homme zu sein bedeutet für Saint-Evremond in erster Linie, seinen natürlichen Anlagen und dem eigenen Urteilsvermögen zu folgen.

Um 1640 war Saint-Evremond in der Entourage der petits-maîtres des Herzogs von Enghien zu finden. Zeitgleich besuchte er die anerkanntesten Salons der Damen Rambouillet, Marion Delorme und Ninon de Lenclos, deren letzterer Liebhaber und Mentor er wurde.

Literatur:

Bensoussan, David: “L’honnêteté chez Saint-Evremond: Elégance et commodité.” In: Montandon, Alain (Hg.): L’honnête homme et le dandy. Tübingen: Gunter Narr Verlag, 1993: 75-106.

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